Dorfgemeinschaft Winterschneidbach e.V.

Unsere Region

Den Reiz der Region um Winterschneidbach machen unsere Naturräume aus; die stillen Wälder, die einsamen Weiher, die vielen Wanderwege aber auch die Nähe zum fränkischen Seenland machen das Leben in unseren Dorf lebenswert. Die Geschichte unserer Region zwischen Gunzenhausen und Ansbach erlebt man von der Zeit der Römer bis heute. Hier gibt es keine großen Metropolen, dafür charmante Städte und sympathische Dörfer. Hier spaziert man durch mittelalterlich anmutende Ortskerne, entdeckt in Museen die verschiedensten Facetten der regionalen Geschichte oder schlendert durch meisterlich angelegte Garten-Kunst – für jeden Geschmack ist etwas Passendes geboten. Jedem kann man auch unsere regionale Küche in den zahlreichen umliegenden gemütlichen Gasthäusern empfehlen. Erwähnenswert ist, dass direkt neben Winterschneidbach die europäische Wasserscheide zwischen Donau und Main verläüft. Leider hat es die Stadt Ansbach bisher versäumt, diese Einzigartigkeit z. B. mit einem Wanderweg zu krönen.

Seit Jahren gehört unser Umland zu den Urlaubsregionen der Republik - und das mit stetig wachsender Beliebtheit! Unser Gebiet bildet geographisch und klimatisch den fränkischen Süden; Dieser, als Mittelfranken bezeichnete Regierungsbezirk, liegt in der Mitte Bayerns und hat neben Baden-Württemberg mit allen anderen bayerischen Regierungsbezirken – außer mit Niederbayern – eine gemeinsame Grenze. Das Zentrum der Region sind die Stadtgebiete von Nürnberg, Erlangen, Fürth und Schwabach; dieser urbane Mittelpunkt wird umrahmt vom Steigerwald im Nordwesten, dem Rangau und dem Taubertal im Westen, dem Fränkischen Seenland im Süden und von der Frankenalb im Osten. Die Bergkuppen in den waldreichen Gebieten von Steigerwald und Frankenalb erreichen Höhen zwischen 400 und 600 m üNN, oftmals steht darauf ein Turm, eine Burg oder zumindest eine Ruine. Um Winterschneidbach dominieren wellige, reich strukturierte Landschaften mit Wiesen, Feldern, kleinen Wäldern und typisch fränkischen Dörfern, während an den nahen Stränden des Fränkischen Seenlandes fast schon mediterranes Flair herrscht. Die Landschaftsvielfalt in Mittelfranken ermöglicht eine große Auswahl bei der Freizeitgestaltung. Unsere Region spricht mit ihrem dichten und gut ausgebauten Wegenetz v.a. die Wanderer an. Die Radfahrer finden eine Vielzahl von Touren hauptsächlich entlang der Flüsse wie Altmühl und Rezat. Für Wassersportler bietet das Fränkischen Seenland eine Vielzahl an Möglichkeiten wie Segeln, Surfen, Tauchen, Baden und Beachvolleyball oder einfach nur Entspannen auf der Liegewiese am Sandstrand. Mittelfranken ist eine Region mit viel Geschichte; bereits Kelten und Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen, die Kaiserburg in Nürnberg aber auch die nahe gelegene Festung Lichtenau sind ebenfalls imposante Zeugen aus der Vergangenheit. Das Mittelalter wird wieder lebendig bei der „Kinderzeche“ in Dinkelsbühl und dem „Meistertrunk“ in Rothenburg ob der Tauber, wo der gesamte Ort die nahezu unveränderte Kulisse bildet; glänzende Barockschlösser findet man in Ansbach und Schillingsfürst. Im vom Barock geprägten Ansbach mit seiner wunderschönen Orangerie und dem majestätischem Stadtschloss werden zudem auch die Weltbekannten Rokoko-Spiele und für die  Liebhaber der klassischen Musik die ebenso bekannten Bachwochen abgehalten.  Auch zu Beginn des Industriezeitalters war Mittelfranken führend; die erste deutsche Eisenbahn verkehrte zwischen Fürth und Nürnberg, und für ihr Spielzeug war die ganze Gegend bekannt. Heute noch zieht der „Christkindlesmarkt“ Besucher aus der ganzen Welt an; Was viele jedoch nicht wissen: Gerade Weihnachten wachsen hier  in jeder Stadt einzigartige Weihnachtsmärkte, über ganz Mittlefranken  liegt dann der Geruch von Bratäpfeln, Glühwein und natürlich von  fränkischen Bratwürsten - von denen jeder natürlich die besten hat. (Kleiner Tipp: Bloß nicht sagen, die hätten woanders besser geschmeckt!) 

Über die Winterschneidbacher

Auf den ersten Blick wirkt der Winterschneidbacher wie viele Franken oft spröde und brummig. Wenn er doch mal den Mund aufmacht, bringt er gerne direkt zum Ausdruck, was er will bzw. meint - und das oft eher deftig. Ohne Not nimmt der brave Winterschneidbacher kein Blatt vor den Mund und riskiert dabei schon mal, Fremde vor den Kopf zu stoßen. Der Winterschneidbacher ist seit jeher stolz auf "sein" Dorf und dass wird auch jeder sofort bemerken, der dass von seinen Einwohnern liebevoll hergerichtete Winterschneidbach besucht. Obendrein geben sie hier gerne vor, unzufrieden und benachteiligt zu sein - so als müssten sie ständig um Beachtung und Rechte (vor allem untereinander) kämpfen. Was dem Winterschneidbacher völlig abgeht, ist die euphorische Selbstdarstellung. Ganz im Gegensatz zum benachbarten Ansbach, zu dem sich ein echter Winterschneidbacher, trotz Eingemeindung nie zugehörig fühlen wird, sind hier die Menschen viel zurückhaltender. In Winterschneidbach wird nicht aufgetrumpft, sondern tiefgestapelt. Der Humor ist nicht feixend und Schenkel klopfend, sondern eher sarkastisch und trocken. Man hat sich ein gesundes Misstrauen bewahrt und möchte nicht mit der Tür ins Haus fallen. Ganz wichtig ist dem Winterschneidbacher die Meinung seiner Nachbarn und natürlich was die über einen denken und reden. Deshalb "geniert" er sich auch oftmals vor Sachen die zwar richtig wären, aber aus Angst der Nachbar könnte negativ über ihn Reden, lässt er es sehr oft lieber sein. Gemeinschaftlich feiern kann der Winterschneidbacher nur mit vielen auswärtigen Gästen die ihn bestätigen. Hierfür nimmt er auch in Kauf, dass er auf seinen Feiern eigentlich nur arbeitet, um ein guter Gastgeber zu sein, dem man "nichts nachsagen kann".Es trifft ihn tief ins Herz, wenn seine Bemühungen in irgendeiner Form von seinen Gästen negativ beurteilt werden. Dieses vor allem, wenn diese Kritik von umliegenden Dörfern stammt.

Das schrieb einer, der die Winterschneidbacher nun schon seit über 20 Jahren erlebt und dabei lieben und achten gerlernt hat.                                                                                                                                                                                                              

"Liebe Winterschneidbacher, bitte verzeiht mir diese Beschreibung über Euch, die natürlich so überhaupt nicht stimmt und viel zu allgemein ist!" Winterschneidbach ist für mich der schönste Ort der Welt und ich könnte mir niemals vorstellen noch einmal irgendwo anders zu leben!

Euer (Preiss)

Wolfgang Nabers